Informationsveranstaltung zu „Neuem Ortszentrum“

Informationsveranstaltung zu „Neuem Ortszentrum“

Etwa 120 Interessierte kamen in das Friesenheimer Rathaus. Die STEG informierte gemeinsam mit der Werkgruppe Lahr und der Verwaltung über den aktuellen Projektstand, die erfolgreiche Suche nach einem Ankermieter und die nächsten Projektschritte.

Das „Neue Ortszentrum“ stand im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung, zu welcher die Stadtentwicklungsgesellschaft Stuttgart STEG und die Gemeindeverwaltung Friesenheim am 10. Januar die Öffentlichkeit in das Friesenheimer Rathaus eingeladen hatten. Vor einem voll besetzten Bürgersaal informierten Bürgermeister Roesner, Frau Mayer-Rau (Stadtentwicklungsgesellschaft Steg) sowie Herr Langenbach und Herrn Mika (Werkgruppe Lahr) die interessierten Bürgerinnnen und Bürger zum aktuellen Stand der Planungen.

Bürgermeister Roesner schilderte eingangs die Bedeutung des Projektes für die Gemeinde und machte deutlich, dass die Gemeinde hinsichtlich der negativen Einzelhandelsentwicklung in ihrer Ortsmitte genau hier einen Auftrag zum Handeln habe. Er betonte zudem, dass es nicht allein darum ginge eine bessere zentrale Nahversorgung, sondern auch einen Ort mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen. Die vorhandene Kaufkraft solle durch das „Neue Ortszentrum“ stärker an Friesenheim gebunden werden, so Roesner. Hier werde auch für Arztpraxen ein attraktiver Standort entstehen, fügte er hinzu. Freudig überrascht zeigte er sich von dem Interesse, dass die Bürgerinnen und Bürger durch ihr Kommen gezeigt hätten.

Frau Mayer-Rau (Steg) informierte die Anwesenden über den genauen Ablauf und den aktuellen Stand des Projektes. Sie zeigte sich hocherfreut, dass sich die Mühe gelohnt habe und man einen Ankermieter für die Immobilie gefunden habe, von dem auch bereits eine Absichtserklärung vorliege. Aus ihrer Sicht könne das Projekt nun in die dritte und letzte Phase eintreten; dabei werde sich die STEG um die Investorensuche, die Vermarktung und die Vermietung der Immobilie kümmern.

Herr Langenbach und Herr Mika von der Werkgruppe Lahr erläuterten den Anwesenden die Bauvariante, für welche sich der Gemeinderat am 2. Oktober 2012 entschieden habe. Herr Langenbach unterstrich, dass nicht jede Kommune eine solche Chance habe, in ihrer Ortsmitte eine derartige Fläche baulich aufzuwerten und damit die Nahversorgung der Bevölkerung zu sichern und weiter zu entwickeln.

Bürgermeister Roesner: „Ein hartes Stück Arbeit liegt noch vor uns, aber heute stehen Ihre Fragen im Mittelpunkt!“

Die Veranstaltung war von der Stadtentwicklungsgesellschaft STEG und der Gemeindeverwaltung auch organisiert worden, um an dieser Stelle des Verfahrens auf die Bevölkerung zuzugehen und Anregungen, bzw. Kritik aufzunehmen. Bürgermeister Roesner betonte wiederholt, dass die Anliegen der Bevölkerung ernst genommen würden. So wurde bereits eine Verkehrsanalyse für das Projekt durchgeführt. Einzelne Fragen von anwesenden Bürgern wurden von der Verwaltung aufgenommen und bezogen sich hauptsächlich auf Umweltthemen, die beim Bau des Gebäudes Beachtung finden sollten.

Der weitere Verlauf des Projektes sieht vor, dass die STEG mit den Absichtserklärungen des Ankermieters und weiterer Miet- und Kaufinteressenten Gespräche mit geeigneten Investoren führt. Der nächste Schritt besteht dann in dem Verkauf des Grundstücks durch die Gemeinde an den Investor womit dann die konkrete Bebauungsplanung in Angriff genommen werden kann. Es ist beabsichtigt, dass die Freiflächen im Eigentum der Gemeinde bleiben.