Komplettsanierung der Unterdorfstraße in Schuttern ist abgeschlossen

Sanierung Unterdorfstraße

In drei aufeinanderfolgenden Jahren wurden drei Bauabschnitte und Investitionen von insgesamt rund 1,7 Mio. € realisiert. Nun wurde die Unterdorfstraße am 20.07.2013 wieder für den allgemeinen Straßenverkehr freigegeben. 

Die Unterdorfstraße in Schuttern – das umfangreichste Straßensanierungsvorhaben der Jahre 2011 bis 2013 der Gemeinde Friesenheim – ist fertiggestellt.

Bereits 2008 hatte der Landkreis die Erneuerung des Straßenbelags der Unterdorfstraße (Kreisstraße K 5339) in seine Planung aufgenommen. In den folgenden Beratungen konnte das Bauamt der Gemeinde Friesenheim den Landkreis von der Notwendigkeit eines Vollausbaus überzeugen. So hatten Voruntersuchungen ergeben, dass der Unterbau der Straße praktisch nicht vorhanden war, was den sehr schlechten Zustand der Fahrbahn maßgeblich erklärte.

Die Arbeiten an den insgesamt 3 Bauabschnitten begannen im Januar 2011 mit dem vorgezogenen Bau der Querungshilfe auf Höhe des Schutterwegs. Im Jahr 2012 wurden dann die Arbeiten am Vollausbau im Süden, beginnend von der Schutterner Hauptstraße bis zum nördlichen Ortsende begonnen. Während der Baumaßnahmen wurden annähernd 100% der Hausanschlüsse erneuert. Das Kanalnetz wurde auf seine Leistungsfähigkeit hin überprüft. Der vorhandene Hauptkanal entspricht demnach weiterhin den aktuellen Anforderungen und musste nicht erneuert werden. 

Insgesamt wurde die Fahrbahn von ehemals 7,00 m auf eine Breite von 6,50 m verschmälert. Dieser Flächengewinn wurde genutzt, um die beidseitigen Gehwege auf eine Mindestbreite von 1,50 Metern auszubauen. Dazu waren an besonders engen Stellen auch Flächenzukäufe von Angrenzern durch die Gemeinde Friesenheim erforderlich.

Trotz widriger Witterungsbedingungen über die Wintermonate 2012/2013 konnte der dritte und letzte Bauabschnitt zügig umgesetzt werden. Auch die Baukosten entsprechen den eingeplanten Kosten.

Der Friesenheimer Gemeinderat beschloss in den Jahren 2010, 2011 und 2012 die Durchführung der insgesamt 3 Bauabschnitte und bewilligte die Gesamtkosten in Höhe von rd. 900.000 €.

Der Landkreis beteiligte sich an der Finanzierung der Maßnahme und trug Kosten für die Erneuerung der Fahrbahn im Umfang von 800.000 €. Die Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Gemeinde funktionierte aus Sicht der Gemeinde vorbildlich und direkt.

Die Hauptverantwortung für die Durchführung der Baumaßnehme lag bei der Gemeinde Friesenheim. Diese hatte das Ingenieurbüro Zink mit der Planung, Ausschreibung und Bauleitung betraut.

Alle Arbeiten der jeweiligen Bauabschnitte wurden ausgeschrieben. Hier erhielt bei allen Ausschreibungen das preisgünstigste Angebot den Zuschlag. 

Zahlen und Fakten:

5.500 m²

Fahrbahn incl. Unterbau erneuert

 

3.300 m²

Gehwege incl. Randeinfassung und Unterbau

erneuert

830 m

Hauptwasserleitung DA 180 neu verlegt und mit

 

550 m

Hausanschlusswasserleitung zu den angrenzenden Anwesen verbunden

600 m

Kanalhausanschlussleitung DN 150 ausgebaut und erneuert

25

Straßenlaternen erneuert

 

 

Die Gemeindeverwaltung bedankt sich bei den mitwirkenden Baufirmen sowie bei den Anliegern für deren Verständnis für die mit den Baumaßnahmen verbundenen vorübergehenden Beeinträchtigungen