Erzbischöfliches Ordinariat stoppt Verkauf des Klosters Heiligenzell

Pfarrhaus Heiligenzell

Im Dezember 2014 wurde zwischen dem Orden der Franziskanerinnen, der Gemeinde Friesenheim sowie einem Investor ein Fahrplan für den Verkauf und die Entwicklung der Klosteranlage sowie des ehemaligen Pfarrhauses in Heiligenzell vereinbart. 

Darüber wurde in einer Pressemitteilung (31/2014) am
8. Dezember informiert.

Diese Entwicklung wurde nun durch das Erzbischöfliche Ordinariat in Freiburg bis auf weiteres gestoppt. Das Ordinariat nimmt damit seine Aufsichtspflicht hinsichtlich der Ordensgemeinschaften bischöflichen Rechts war und möchte weitere Vergleichsangebote von Investoren für den Verkauf der Klosteranlage heranziehen.

Die Gemeinde Friesenheim verfolgt in Zusammenarbeit mit der Kongregation der Franziskanerinnen vom Göttlichen Herzen Jesu weiterhin das Ziel, das Klosterareal zu entwickeln und zu veräußern. In der Gesamtplanung soll auch das ehemalige Pfarrhaus (Eigentum der Gemeinde Friesenheim) berücksichtigt werden.

Im Interesse eines solchen gemeinsamen Vorgehens ist ein kombinierter Architekten- und Investoren Wettbewerb für die zukünftige Gestaltung des Klosterareals und des Pfarrhauses angedacht.

Das weitere Vorgehen bezüglich der Klosteranlage wird zwischen Kongregation der Franziskanerinnen vom Göttlichen Herzen Jesu, dem Erzbischöflichen Ordinariat und der Gemeinde Friesenheim abgestimmt.

Bürgermeister Armin Roesner: „Die Entscheidung des Ordinariats ist zunächst ein Dämpfer für unsere Bemühungen. Wir werden jedoch unser Ziel, das ehemalige Pfarrhaus und die Klosteranlage zukunftsfähig zu entwickeln, weiter verfolgen und erhoffen uns gute Ergebnisse von einem kombinierten Architekten- und Investorenwettbewerb.“