6. Friesenheimer Unternehmertreffen bei der HTO GmbH 

Unternehmertreffen

Am 15. Juli 2015 trafen sich etwa 40 Unternehmerinnen und Unternehmer auf Einladung der Wirtschaftsförderung Friesenheim bei der Firma HTO GmbH im Industriegebiet Friesenheim. Die Veranstaltung, welche aller zwei Jahre stattfindet, soll den Dialog unter den Unternehmen und zwischen Wirtschaft und Verwaltung fördern. In diesem Jahr konnte die Veranstaltung bei der Firma HTO GmbH stattfinden und widmete sich inhaltlich in diesem Jahr dem Thema „Industrie 4.0 – Das Internet der Dinge“. Die Jazzband „Good Vibrations Club“ um Lorenz Stiegeler sorgte für die passende musikalische Begleitung des Abends.

In seiner Begrüßung betonte Bürgermeister Roesner, den Wert einer solchen Veranstaltung, sich einmal unabhängig von konkreten Problemen, Anträgen und dem Alltagsgeschäft über Wirtschaftsthemen austauschen zu können und Kontakte vor Ort zu knüpfen. Er warb für die Qualitäten Friesenheims als Wirtschaftsstandort und bedankte sich bei Geschäftsführer Michael Rauer für dessen Mut und Bereitschaft, Gastgeber des aktuellen Unternehmertreffens zu sein.

 Die Firma HTO Härtetechnik und Oberflächenbearbeitung in Friesenheim konnte in den vergangenen 10 Jahren ihre Mitarbeiterzahl verzehnfachen und beschäftigt aktuell 40 Mitarbeiter. In diesem Jahr kann der Betrieb seine aktuelle Erweiterung (Hallenneubau, Verwaltungsgebäude) abschließen und verfügt damit über eine effizientere Logistik und mehr Produktionsfläche. Das Unternehmertreffen fand in der neuen Logistik-Halle bei laufendem Betrieb statt. Zuvor hatte es für die Besucher die Gelegenheit zu einem Firmenrundgang mit Geschäftsführer Michael Rauer gegeben. Später stellte dieser in einem Vortrag die Leistungen und Entwicklung seiner Firma den Gästen vor.

Mit der aktuellen Erweiterung macht die Firma HTO als erste Firma den sprichwörtlichen Schritt in das Industriegebiet Friesenheim II, welches sich im Norden an das bereits fast komplett belegte Industriegebiet Friesenheim I anschließt. Hier können sich in den kommenden Jahren auf 7 ha Industrie- und Gewerbeflächen weitere Firmen ansiedeln. Für beste Standortbedingungen ist hier gesorgt. Die Deutsche Telekom hat zugesagt, in dem Gebiet ein eigenes Glasfasernetz zu verlegen, welches den Firmen einen schnellen Anschluss an die Datenautobahn des Internets ermöglicht.

Mit seinem Vortrag zum Thema „Industrie 4.0 – Das Internet der Dinge“ brachte Prof. Dr. Junk (Hochschule Offenburg) die anwesenden Gäste auf den neuesten Stand der Entwicklungen in diesem Bereich. Diese komplette Vernetzung der Produktion befindet sich zwar erst in großen Industriekonzernen in der Erprobung, werde jedoch ein Zukunftsthema für den gesamten Industriestandort Deutschland, so Prof. Dr. Junk.

Im Anschluss an das offizielle Programm konnten sich die Gäste bei einem Stehempfang in der Logistikhalle noch näher austauschen und den Abend ausklingen lassen.