Ein tolles Fest - Bilanz des Festwochenendes

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Die Ortsteile Friesenheim und Heiligenzell feierten am zurückliegenden Wochenende ein berauschendes Fest in den Festarkaden auf dem Alten Heiligenzeller Sportplatz. Etwa 15.000 Festbesucher erlebten eine ausgelassene und friedliche Feier.

Trotz der teils heftigen Regenfälle in den Wochen zuvor, war es gelungen, den Festplatz sowie das Festzelt für die Feierlichkeiten herzurichten. Die Gemeinde als Veranstalter und der organisierende Verein 1000 Jahre Friesenheim Heiligenzell 2016 e.V. aber auch die 23 bewirtenden Vereine aus allen Ortsteilen profitierten von dem passenden Fest-Wetter und dem Programm, welches tausende Gäste aus Friesenheim und der Umgebung anzog.

Der erste Höhepunkt des Festes war der Benefizlauf am Freitag. Hier hatten sich 648 Läuferinnen und Läufer angemeldet. Nach einer Runde musste der Lauf jedoch wegen einer Unwetter- und Gewitterwarnung des Deutschen Wetterdienstes durch die Festleitung abgebrochen werden. Auch hier waren letztlich keine weiteren Maßnahmen erforderlich, da sich die Wetterlage im Laufe des Abends stabilisierte. Etwa 3.000 Gäste besuchten an diesem ersten Abend das Fest.

Am Samstag lockte ein besonderes Musikprogramm ca. 4.000 Festgäste nach Friesenheim. Am Sonntag zogen der ökumenische Festgottesdienst, das Frühschoppenkonzert, der Fest-Umzug sowie die Konzerte wohl etwa 8.000 Festgäste an. Die Festarkaden und das Zelt waren bis zum Festende gut gefüllt, sodass das Feuerwerk für viele einen krönenden Abschluss eines bewegten Wochenendes darstellte.

Von allen beteiligten Vereinen gab es eine positive bis euphorische Rückmeldung zum Festwochenende. Viele Freiwillige hatten mehrere Tage am Auf- und später am Abbau des Zeltes und der Vereinsstände mitgewirkt. Während des Festes war teilweise bereits am Freitag das geplante Essen für das Wochenende ausverkauft und musste nachgeordert werden. Ein Standbetreiber schälte sich an 400 kg Kartoffeln für seine Chips-Produktion die Finger wund. Entgegen der zuvor geäußerten Befürchtungen, konnten besonders die Vereine in den Festarkaden vom Besucherzustrom profitieren.

Aus Sicht der Polizei verlief die Veranstaltung problemlos und ohne Zwischenfälle. Mehrere Beamte waren während des gesamten Festwochenendes vor Ort, um Personen – und PKW-Kontrollen vorzunehmen. Von vielen Festbesuchern wurde das als sehr positiv und das Sicherheitsgefühl stärkend wahrgenommen. Über das eigens eingerichtete Bürger- und Bereitschaftstelefon im Festbüro ging keine einzige Beschwerde von Anwohnern ein. Auch im Nachgang zum Fest bestätigten bereits einzelne Anwohner den störungsfreien Verlauf des Festwochenendes.

Lob gab es von vielen Gästen für die gute Busanbindung. Nach Angaben der SWEG AG nutzten ca. 2.000 Fahrgäste das kostenfreie Angebot des Busshuttle-Verkehrs. Die Feuerwehr konnte am Sonntag ohne Zwischenfälle den Verkehr an den ausgewiesenen Flächen regeln. Zudem hatte die Gemeindeverwaltung eine separate Beschilderung für diese Parkflächen montiert. Während des Festwochenendes mussten zudem keine Fahrzeuge abgeschleppt werden. 

Durch die besondere Wettersituation mit starken und langanhaltenden Niederschlägen über die gesamte Aufbauzeit des Festplatzes, wurden nicht eingeplante Maßnahmen für die Ertüchtigung des Festplatzes erforderlich. Im Umfang von ca. 15.500 € musste Baumaterial (Zeltbodenelemente, Hackschnitzel, Baudielen, Schotter, etc.) beschafft werden. Mitarbeiter des Gemeinde-Bauhofs waren zudem unterstützend im Einsatz.

Bürgermeister Erik Weide: „Das Festwochenende hat nicht nur unsere, sondern es hat wohl alle Erwartungen übertroffen. Mich persönlich hat die positive Stimmung, das friedliche Feiern und der störungsfreie Ablauf am meisten beeindruckt. Sieht man die sehr kurze Vorbereitungszeit auf das Fest an diesem Ort und mit diesem Konzept, so kann man von einer beeindruckenden Leistung der Organisatoren und Mitwirkenden sprechen. Ich bin dankbar, dass ich dabei sein durfte. Es war einfach toll, mit allen Gästen dieses Fest zu erleben. Man kann den Organisatoren und insbesondere Franz Eckenfels, Herrn Müller, den Mitarbeitern des Bauhofs und den Helfern der Vereine aus allen Ortsteilen nicht genug für deren Einsatz danken.“

Ortsvorsteher und Vereinsvorsitzender Gerold Eichhorn: "Das Festwochenende war für mich eine Punktlandung in vielerlei Hinsicht. Das Ziel, die Menschen von Friesenheim &  Heiligenzell bei einem gemeinsamen Fest zusammen zubringen war durch die Anordnung von Zelt und Arkaden in besonderer Weise gelungen. Die dadurch gewonnene Chance des gegenseitigen Kennenlernens u. des  möglichen Zusammenwachsens der Ortsteile auf Dauer sowie das Verständnis füreinander  wurde durch diese Festlichkeit und auf einem gemeinsamen Festplatz zwischen den Ortsteilen in ungewöhnlicher Art begünstigt. Alle geplanten Elemente , wie der wunderbare Ablauf des Festwochenendes mit außergewöhnlichen Veranstaltungen, sowie mit einem fantastischen Festumzug und einem fulminanten Feuerwerk waren jeweils ein Sahnehäubchen des gemeinsamen Feierns von „1000 Jahren Friesenheim &  Heiligenzell.“ Deshalb bleibt mir nur, an alle Akteure und Macher, Arbeitsgruppen, Vereine, allen nicht sichtbaren Helfern und der gesamten Vorstandschaft des Fördervereins sowie an die Gemeindeverwaltung mit ihren Funktionsabteilungen meinen herzlichsten Dank für die außergewöhnliche Leistung auszusprechen."