Mittwoch, 23. August 2017Endlich wieder Storchennachwuchs in Friesenheim und Schuttern

Störche
Foto: Wolfgang Schätzle

Sie sind wieder da - Zum ersten Mal seit über 50 Jahren gibt es im Kernort Friesenheim wieder Storchennachwuchs. Die beiden Jungstörche „Frieda“ und „Fridolin“ sind wohlauf und machen ihre ersten Trainingsflüge über den Feldern von Friesenheim.

Die Weißstörche haben sich ihr Nest in der Straße „Am Dorfgraben“ neben dem „Krone-Parkplatz“ auf einem Strommast gebaut. Beringt wurden die beiden Jungstörche mit schwarzen Erkennungsmarken. Jürgen Vogelbacher vom Verein SOS Weißstorch übernahm mit Unterstützung des E-Werks Mittelbaden die Anbringung der Marken.

Auch in Schuttern haben sich zwei Jungstörche angesiedelt. Seit kurzem hören sie auf die Namen „Saladin“ und „Salome“ und tragen die Erkennungsmarken DER AY 639 und DER AY 638. Gebaut haben sie sich ihr Nest auf einem Strommast in der „Offostraße“.

Durch die schwarzen Erkennungsmarken ist es möglich, den Geburtsort der Störche herauszufinden. Die abgelesenen Daten können an die Vogelwarte in Radolfzell weitergegeben werden, die dann den Geburtsort der Störche ausfindig macht. Die ersten drei Großbuchstaben stehen für Deutschland (DE) und die Vogelwarte Radolfzell (R).

Da 2017 ein ungerades Jahr ist, tragen die Störche ihre Kennzeichnung dieses Jahr über dem linken Fußgelenk.