Donnerstag, 11. März 2010Jugendarbeit in den Ortsteilen und Skater-Platz zentrale Themen im Jugendforum / Referenten informierten über Präventionsarbeit / Positiver Rückblick auf das Ferienprogramm

Das Jugendforum konnte auf das erfolgreich durchgeführte Ferienprogramm zurückblicken und sich unter anderem mit der Jugendarbeit in den Ortsteilen sowie dem geplanten Skater - Platz befassen. Dass das Jugendforum auch wichtige Hilfestellungen in Sachen Drogen- und Alkoholprävention leisten will, machten die informativen Beiträge der Referenten deutlich.

Jugendreferent Andreas Pahlow stellte zahlreiche Angebote für Jugendliche vor. Er konnte von einem erfolgreichen Ferienprogramm 2009 berichten (Daten und Fakten siehe Anlage). Pahlow ging ebenso auf Neuerungen wie beispielsweise eine mehrtägige Freizeit und eine kleine Abschlussfeier als Dankeschön für die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ein. Dies diene zum einen als kleine Anerkennung für die zahlreichen aktiven Helfer sowie zum anderen als Gelegenheit, auf das Ferienprogramm zurück zu blicken und neue Planungen vorzunehmen.

Die Jugendarbeit in den Ortsteilen soll weiter vorangebracht werden. Für die Jugendlichen sind die Räumlichkeiten bei der KJG Oberschopfheim sowie im Sportheim Schuttern vorgesehen. Damit alles reibungslos läuft, ist eine Hausordnung für die Jugendlichen bindend.
In Oberschopfheim ist vorgesehen, die Räume probeweise ein Mal wöchentlich maximal vier Stunden von 17 bis 21 Uhr zu öffnen. Stephan Fischer wird den Jugendraum in Oberschopfheim betreuen. In Schuttern will Uwe Hofmann Dienstags von 18 bis 22 Uhr das Sportheim „Retematäng" öffnen. Der Gaststättenbetrieb ist an diesem Tag geschlossen. Die Planungen zu beiden Jugendtreffs sind derzeit noch nicht abgeschlossen.

Ein wesentlicher Bestandteil der Jugendarbeit ist es auch, den Jugendlichen Hilfestellungen zu geben. Tina Schwellnus und Hermann Gilsbach von der Drogenhilfe Lahr informierten über ein schweizerisches Präventionsprogramm zur Vernetzung einzelner Maßnahmen der Alkoholprävention. Gleichzeitig lobten die Fachleute, dass die Gemeinde bereits selbst sehr viel getan habe. Friesenheim hat in der Vergangenheit unter anderem durch den Verzicht auf Ausschank von Alkopops, Alterskennzeichnung durch Armbänder bei Veranstaltungen und Aufklärungsarbeit vieles umgesetzt.

Abschließend wurden die Pläne zum Skater-Platz vorgestellt. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde haben Jugendliche einen Ausstattungsplan entworfen. Der Skater-Platz soll attraktiv gestaltet werden, damit er auch entsprechend nachgefragt wird. Nun steht die Ausschreibung für den Skater-Platz an. Für den Skater-Platz sind im Haushalt 30.000 Euro eingestellt.