BIMA-Areal in Oberschopfheim wird zu neuem Wohnquartier entwickelt
Das Konzept des Investors sieht vor, das bestehende Gebäude grundlegend umzubauen und zu sanieren sowie zusätzlich zwei neue Wohngebäude zu errichten. Die vorhandenen Garagen- und Lagergebäude werden abgerissen. Geplant sind außerdem neue Stellplätze in Tiefgaragen, im Gartengeschoss sowie im Innenhof.
Insgesamt sollen über 50 Wohnungen entstehen. Vorgesehen ist ein vielfältiger Wohnungsmix von 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen. Die Wohnfläche im Bestandsgebäude beträgt künftig rund 1.400 Quadratmeter, in den Neubauten entstehen zusätzlich etwa 2.500 Quadratmeter Wohnfläche. Besonderer Wert wird auf barrierefreies Wohnen gelegt. Zudem sind geförderte Wohnungen eingeplant, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Der Gemeinderat hatte bereits am 24. Oktober 2022 beschlossen, die Veräußerung der Grundstücke im Wege einer Konzeptvergabe durchzuführen und ein Vergabegremium einzusetzen. Dieses erarbeitete in zwei Sitzungen die Bewertungsmatrix und die Ausschreibungsunterlagen. Der Schwerpunkt lag auf den Kriterien soziale Wohnungsstruktur, geförderter Wohnraum und Barrierefreiheit.
Die Bewertungsmatrix sowie die Vergabebeschreibung wurden vom Gemeinderat am 25. September 2023 beschlossen. Die öffentliche Ausschreibung erfolgte am 16. November 2023. Zwei Investoren beteiligten sich am Verfahren. Am 24. Juni 2024 entschied der Gemeinderat, das Konzept der Immo-Pro-Invest GmbH als bestes Angebot auszuwählen.
Ein Bebauungsplanverfahren ist für das Vorhaben nicht erforderlich.
Bürgermeister Erik Weide erklärt:
„Mit diesem Projekt schaffen wir qualitativ hochwertigen, barrierefreien und geförderten Wohnraum mitten in Oberschopfheim. Die Entscheidung für die Konzeptvergabe hat sich bewährt und stellt sicher, dass soziale Aspekte und Zukunftsfähigkeit im Mittelpunkt standen.“
Auch Ortsvorsteher Michael Jäckle begrüßt die Entwicklung ausdrücklich:
„Das Projekt ist ein echter Gewinn für Oberschopfheim. Aus einer bisher ungenutzten Fläche entsteht neuer, lebenswerter Wohnraum im Ortskern. Besonders wichtig ist mir, dass hier auch geförderte und barrierefreie Wohnungen entstehen, damit Menschen aller Generationen im Ort bleiben können.“

